Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Der Name Simbabwe geht auf die heute Great Zimbabwe genannte Ruinenstätte zurück, die größten vorkolonialen Steinbauten im südlichen Afrika.
Unsere Afrika-Expertin Frau Biebl empfiehlt: „Die alten Mauern von Great Zimbabwe zu erkunden, fühlte sich fast surreal an. Man wandelt durch Jahrhunderte afrikanischer Geschichte – ohne Menschenmassen, dafür mit viel Raum für eigene Entdeckungen.“
Das ehemalige Rhodesien überrascht mit einer enormen landschaftlichen Vielfalt, uralten Kulturen und freundlichen Menschen. Safaris finden in erstklassigen Wildreservaten statt – frei vom Massentourismus.
Die Landschaften der Eastern Highlands bieten grandiose Ausblicke auf tiefe Täler und imposante Wasserfälle. Die Victoriafälle im äußersten Nordwesten gehören zu den Top-Sehenswürdigkeiten Afrikas. Erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurde dieses großartige Naturwunder der Erde von Dr. David Livingstone entdeckt.
Der Kariba-See staut das Wasser des Zambezi. An seinen Ufern tummeln sich riesige Wildtierherden – ideal für eine Safari in Simbabwe. Der spektakulärste und bekannteste Punkt des Zambezi Flusses sind wohl die Victoria Fälle.
Ursprüngliche Wildreservate der Hwange National Park oder der Mana Pools National Park lassen das Herz von Naturliebhabern höher schlagen. Die berühmten Steinruinen von Great Zimbabwe oder prähistorische Felszeichnungen zeugen von uralten Kulturen.
TMC Insider-Tip: Bootsfahrt auf dem Zambezi
Der Zambezi ist die Lebensader dieser Region und Heimat einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Bei einer ruhigen Fahrt auf dem Zambezi Fluss können Elefanten, die zum Trinken an den Fluss kommen oder Flusspferde, Krokodile und verschiedene Vogelarten beobachtet werden. Der Fluss bietet sich ebenfalls für Kanufahrten und White Water Rafting in einer einzigartigen Umgebung an.
Frau Biebl empfiehlt: „Den Sonnenuntergang auf dem Zambezi zu erleben – mit einem Sundowner in der Hand, während Elefanten zum Fluss trotten – das ist pures Afrika-Feeling. Wer es etwas sportlicher mag, sollte unbedingt eine Kanufahrt ausprobieren. Die Stille auf dem Wasser und die Nähe zur Natur sind unvergleichlich.“
Simbabwe bietet Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Von luxuriösen Lodges bishin zu rustikalen Camps findet man hier alles.
Simbabwe hat ein subtropisches bis tropisches Klima mit feuchtem, teilweise schwül-heißem Sommer (bis über 35 °C) und winterlicher Trockenzeit mit angenehmer Wärme (um 25 °C). In den höheren Lagen, die den größten Teil des Landes ausmachen, ist die sommerliche Hitze gemäßigt (25 bis 30 °C) und im Winter gibt es ab und zu gemäßigte Nachtfröste (bis −5 °C). Die Regenzeit dauert von November bis März.
Unsere TMC-Afrika-Expertin fasst es so zusammen: „Simbabwe hat mich tief beeindruckt. Es ist das Land, in dem ich das Gefühl hatte, Afrika in seiner reinsten Form zu begegnen – roh, schön und voller Seele.“
Warum eine Reise nach Simbabwe?
Simbabwe überzeugt vor allem durch seine Ursprünglichkeit. Im Vergleich zu anderen Safari-Destinationen erleben Sie hier deutlich weniger touristischen Andrang, was sich unmittelbar auf die Qualität der Safaris auswirkt. Begegnungen mit Wildtieren sind intensiver, die Natur wirkt unberührter und die Camps liegen oft in besonders exklusiven Lagen.
Hinzu kommt die außergewöhnlich hohe Qualität der Guides, die als einige der besten Afrikas gelten. Ihr Wissen über Tierverhalten, Spurenlesen und Ökosysteme macht jede Safari zu einem tiefgehenden Erlebnis. Gleichzeitig bietet Simbabwe ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis im gehobenen Safari-Segment und lässt sich ideal mit anderen Ländern im südlichen Afrika kombinieren.
Reisearten in Simbabwe – individuell oder geführt
Eine Reise nach Simbabwe lässt sich ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen gestalten. Besonders beliebt sind individuell zusammengestellte Rundreisen mit hochwertigen Lodges, bei denen Sie verschiedene Regionen des Landes miteinander kombinieren. Geführte Safaris bieten den Vorteil, dass Sie von der Expertise erfahrener Ranger profitieren und tiefere Einblicke in die Tierwelt erhalten.
Selbstfahrerreisen sind grundsätzlich möglich, erfordern jedoch Erfahrung und eine gute Vorbereitung, da Infrastruktur und Straßenverhältnisse teilweise anspruchsvoll sein können. In vielen Fällen empfiehlt sich daher eine Kombination aus organisierten Transfers, Inlandsflügen und geführten Safari-Erlebnissen.
Simbabwe kombinieren – ideale Ergänzung zu Botswana & Südafrika
Simbabwe lässt sich hervorragend mit anderen Destinationen im südlichen Afrika verbinden. Besonders beliebt sind Kombinationen mit Botswana, beispielsweise mit dem Chobe Nationalpark oder dem Okavango Delta, die sich ideal mit den Victoriafällen verbinden lassen. Auch eine Kombination mit Südafrika bietet sich an, etwa in Verbindung mit Kapstadt oder der Garden Route.
Durch die gute Erreichbarkeit der Victoriafälle ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, mehrere Länder in einer Reise zu kombinieren und so ein besonders abwechslungsreiches Afrika-Erlebnis zu gestalten.
Beste Reisezeit für Simbabwe
Die beste Reisezeit hängt stark von Ihren Interessen ab. Für klassische Safaris gelten die trockenen Monate von Mai bis Oktober als ideal, da sich Tiere vermehrt an Wasserstellen aufhalten und die Vegetation weniger dicht ist. Die Zeit von Februar bis Mai eignet sich besonders gut, um die Victoriafälle in ihrer vollen Wasserpracht zu erleben. Grundsätzlich ist Simbabwe jedoch ganzjährig bereisbar und bietet zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Highlights.
Unsere persönlichen Highlights in Simbabwe
Victoriafälle – „Der Rauch, der donnert“ – eine der größten Wasserfallfronten der Welt.
Die Victoriafälle, gelegen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, zählen zu den spektakulärsten Wasserfällen weltweit. Auf einer Breite von rund 1,7 Kilometern stürzt der Sambesi in eine tiefe Schlucht und erzeugt dabei eine Gischtwolke, die schon aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar ist. Nicht ohne Grund tragen die Fälle den Beinamen „Mosi-oa-Tunya“ – „Der Rauch, der donnert“.
Je nach Reisezeit präsentiert sich dieses Naturwunder ganz unterschiedlich. In den Monaten nach der Regenzeit zeigen sich die Fälle besonders kraftvoll und imposant, während in der Trockenzeit spektakuläre Einblicke in die Schluchten möglich sind. Neben klassischen Spaziergängen entlang der Aussichtspunkte bieten sich außergewöhnliche Erlebnisse wie Helikopterflüge, Bootstouren auf dem Sambesi oder ein Bad im berühmten Devil’s Pool an. Die Victoriafälle lassen sich ideal mit weiteren Safari-Regionen kombinieren und sind häufig der perfekte Einstieg oder Abschluss einer Reise durch das südliche Afrika.
Hwange-Nationalpark – Reich an Elefanten, Löwen & Vögeln
Der Hwange-Nationalpark ist das größte Schutzgebiet Simbabwes und zählt zu den eindrucksvollsten Safari-Destinationen im südlichen Afrika. Die weitläufige Landschaft aus Savannen, Buschland und offenen Ebenen bietet ideale Bedingungen für eine außergewöhnlich hohe Wildtierdichte. Besonders bekannt ist der Park für seine riesigen Elefantenherden, die sich vor allem in der Trockenzeit an den zahlreichen Wasserstellen versammeln und eindrucksvolle Tierbeobachtungen ermöglichen.
Neben Elefanten lassen sich im Hwange-Nationalpark auch Löwen, Leoparden, Büffel sowie zahlreiche Antilopenarten beobachten. Die Kombination aus abwechslungsreicher Landschaft und vergleichsweise geringer Besucherzahl sorgt dafür, dass Safaris hier besonders intensiv und ursprünglich wirken. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Afrikas erleben Sie die Tierwelt oft ohne große Fahrzeugansammlungen, was den Charakter des Parks zusätzlich unterstreicht.
Ein besonderes Merkmal von Hwange sind die künstlich angelegten Wasserstellen, die während der Trockenzeit lebenswichtig für die Tierwelt sind. Viele Lodges liegen in unmittelbarer Nähe dieser Wasserlöcher, sodass sich Tierbeobachtungen teilweise sogar direkt von der Unterkunft aus ergeben. Gerade in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag entstehen so eindrucksvolle Safari-Momente.
Der Hwange-Nationalpark lässt sich ideal mit den Victoriafällen kombinieren und ist häufig ein zentraler Bestandteil einer Simbabwe Rundreise. Durch die gute Erreichbarkeit und die große Auswahl an hochwertigen Camps und Lodges eignet sich die Region sowohl für klassische Pirschfahrten als auch für exklusive Safari-Erlebnisse auf hohem Niveau.
Great Zimbabwe Ruins – Historische Steinruinen, Zeugnis einer alten Zivilisation.
Neben der beeindruckenden Tierwelt bietet Simbabwe auch kulturell spannende Einblicke. Besonders hervorzuheben ist die historische Stätte Great Zimbabwe, die dem Land seinen Namen gegeben hat. Die monumentalen Steinruinen zeugen von einer hochentwickelten afrikanischen Kultur, die bereits im Mittelalter bedeutende Handelsnetzwerke unterhielt.
Ergänzt wird dieses kulturelle Erbe durch zahlreiche Felszeichnungen und historische Stätten, die Einblicke in die frühe Besiedlung des Landes geben. Diese Kombination aus Natur und Geschichte macht Simbabwe zu einem besonders abwechslungsreichen Reiseziel.
Matobo Hills – Granitformationen, alte Felsmalereien & Grab von Cecil Rhodes.
Die Matobo Hills gehören zu den eindrucksvollsten und zugleich kulturell bedeutendsten Landschaften Simbabwes. Charakteristisch sind die bizarren Granitformationen, die sich über Millionen Jahre hinweg gebildet haben und heute in Form von sogenannten „balancing rocks“ scheinbar schwerelos aufeinander ruhen. Diese einzigartige Szenerie verleiht der Region eine fast mystische Atmosphäre und macht sie zu einem besonderen Kontrast zu den klassischen Savannenlandschaften des Landes.
Neben ihrer landschaftlichen Schönheit sind die Matobo Hills auch ein Ort großer historischer und spiritueller Bedeutung. Zahlreiche Felsmalereien zeugen von einer frühen Besiedlung durch indigene Völker und bieten faszinierende Einblicke in das Leben vergangener Kulturen. Gleichzeitig gilt die Region bis heute als spirituelles Zentrum, das eng mit den Traditionen und Glaubensvorstellungen der lokalen Bevölkerung verbunden ist.
Auch aus safari-technischer Sicht haben die Matobo Hills ihren ganz eigenen Reiz. Besonders bekannt ist die Region für die Möglichkeit, Nashörner zu Fuß zu verfolgen. Diese geführten Walking Safaris gehören zu den intensivsten Tiererlebnissen im südlichen Afrika und unterscheiden sich deutlich von klassischen Pirschfahrten im Fahrzeug. Die Kombination aus beeindruckender Landschaft, kultureller Tiefe und außergewöhnlichen Naturerlebnissen macht die Matobo Hills zu einer idealen Ergänzung innerhalb einer Simbabwe Rundreise.
Durch die Nähe zur Stadt Bulawayo lassen sich die Matobo Hills gut in verschiedene Reiserouten integrieren und bieten eine spannende Abwechslung zu den bekannten Safari-Gebieten wie Hwange oder den Victoriafällen.
Ihr Simbabwe Reiseerlebnis mit TMC Reisen
Als Spezialist für Reisen ins südliche Afrika planen wir Ihre Simbabwe Reise individuell nach Ihren Wünschen. Dank unseres langjährigen Partnernetzwerks vor Ort und unserer persönlichen Erfahrung können wir Ihnen außergewöhnliche Safari-Erlebnisse, hochwertige Unterkünfte und perfekt abgestimmte Reiserouten anbieten. Ob exklusive Lodge-Safari, Kombination mit Botswana oder eine umfassende Rundreise durch das südliche Afrika – wir erstellen für Sie ein maßgeschneidertes Angebot.
- Wir begleiten Sie von der individuellen Planung über die Buchung bis hin zur Rückkehr:
- Maßgeschneiderte Rundreisen oder Mietwagen-/Unterkünftelösungen, abgestimmt auf Ihre Wünsche
- Unterkünfte von komfortablen Lodges bis zu rustikalen Camps – je nach Geschmack und Budget.
Warum Sie sich für TMC Reisen entscheiden sollten
- Erfahrung: Unsere Afrika-Experten waren vor Ort und kennen die Region mit all ihren Facetten.
- Fachwissen: Wir arbeiten mit lokal verlässlichen Partnern und kennen die Abläufe für Safari, Lodge-Buchung und Aktivprogramme.
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FAQ – Häufige Fragen zu Simbabwe Reisen
Ist Simbabwe ein sicheres Reiseziel?
Simbabwe gilt grundsätzlich als sicheres Reiseziel, insbesondere in den touristischen Regionen und Nationalparks. Wie in vielen afrikanischen Ländern sollten Sie sich an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen halten und sich vor Reiseantritt aktuell informieren.
Wann ist die beste Reisezeit für Simbabwe?
Die beste Reisezeit für Safaris ist während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Für die Victoriafälle sind die Monate nach der Regenzeit besonders beeindruckend, wenn die Wassermassen am größten sind.
Welche Tiere kann man in Simbabwe sehen?
In Simbabwe können Sie unter anderem Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten beobachten. Besonders der Hwange Nationalpark ist bekannt für große Elefantenpopulationen.
Lohnt sich eine Kombination mit Botswana?
Ja, eine Kombination mit Botswana ist sehr empfehlenswert. Besonders die Regionen Chobe Nationalpark und Okavango Delta lassen sich ideal mit den Victoriafällen und Safaris in Simbabwe verbinden.
Ist eine Selbstfahrerreise in Simbabwe sinnvoll?
Selbstfahrerreisen sind möglich, erfordern jedoch Erfahrung und gute Planung. Viele Reisende entscheiden sich für organisierte Safaris oder Kombinationen mit Transfers, um die Reise entspannter zu gestalten.
